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Förderkonzept

Inhaltsangabe
1. Inhaltsangabe
2. Leitbild
3. Konzept für Fördermaßnahmen 1
4. Konzept für Fördermaßnahmen 2
5. Konzept für Fördermaßnahmen 3
6. Konzept für Fördermaßnahmen 4
7. Schwerpunkt Bildnerisches Gestalten
8. Schwerpunkt Leibesübungen
9. Schwerpunkt Musikerziehung
10.Förderung im Bereich des „Sozialen Lernens“
11.Besonderer Förderunterricht für Kinder mit nichtdeutscher
Muttersprache
12.Betreuung für Kinder mit Lese – und Rechtschreibschwierigkeiten
13.Förderunterricht 2005/06
14.Nahtstellen: VS – Kindergarten
VS - HS/AHS
VS – SPZ
15.Projektbeschreibung
Metaziel: Musik

Leitbild

Schule fürs erLeben
Wird angestrebt durch unten angeführte Schwerpunkte:

Bildnerisches Gestalten
Bildnerische Aktivitäten und vermehrtes praktisches Arbeiten sollen Freude und Erfolg
vermitteln. Die Kinder sollen weg von der Oberflächlichkeit zu einer bewussten, tieferen
Wahrnehmung hingeführt werden.

Musikalische Erziehung
Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen fördert Musik die gesamte
Persönlichkeit der Kinder in ihren kognitiven, emotionalen, psychomotorischen, kreativen und
sozialen Fähigkeiten.

Sport - und Bewegungserziehung
Mit sportlicher Betätigung soll die Freude an der Bewegung und Leistungswille geweckt,
Körperbewusstsein und Koordination verbessert und zu sinnvoller Freizeitgestaltung angeregt
werden.

Soziales Lernen
Mit sozialem Lernen soll die Persönlichkeitsentwicklung gefördert werden.
Die Kinder sollen eine Beziehung zu sich selbst, einen Bezug zum Du und zur
Gruppe entwickeln. Sie sollen an die Eigenverantwortlichkeit herangeführt werden.

Konzept für Fördermaßnahmen - 1. Schulstufe
Zielsetzungen - Deutsch:

1. Sprechen:
Zählt zu den wichtigsten Teilbereichen des Deutschunterrichts.
Gliedert sich in 5 Aufgabenfelder:
a) Erzählen, mitteilen, zuhören
b) Situationsbezogenes Sprechen
c) Gespräch
d) Sprachübung (Erweiterung der Sprachfähigkeit)
e) Sprechübung (deutliches Sprechen)
Uns ist wichtig, dass die Kinder lernen:
 sich an Gesprächsregeln halten ( vor allem einander zuhören )
 deutlich und laut sprechen
 die Scheu vor anderen zu sprechen ablegen
Lehrmittel + Fördermaterial:
Sesselkreis – Spiele: Stille Post, Lippenlesen, Kofferpacken, Wörter in
Sprechsilben klatschen, rhythmisches Sprechen,
Gedichte vortragen, Zungenbrecher,
Kinderreime, Theaterspiele.............
Sachunterrichtsthemen und aktuelle Anlässe werden in den Sprechunterricht miteinbezogen.
Abschließend möchten wir anmerken, dass es den Kindern sehr schwer fällt, zuzuhören und
ausreden zu lassen.
2. Erstlesen:
° Vermitteln einer grundlegenden Lesefertigkeit um eine Begegnung und Auseinandersetzung
mit Texten zu ermöglichen.
° Erkennen, dass Lesen Unterhaltung und Informationsgewinnung ist.
Uns ist wichtig:
 wecken und erhalten der Lesemotivation
 Sicherheit in der Laut – Buchstabenzuordnung
 Wörter und Buchstabengruppen speichern und wiedergeben
 aufbauendes Zusammenlesen
 sinnerfassendes Lesen
 Lesesicherheit und –genauigkeit und –geläufigkeit
Lehrmittel + Fördermaterial:

Vorlesen aus Kinderbüchern,
Anlautplakat, Buchstabenleine
Klammerkarten, Wickelspiele, Fingerzwick......
Auf- und Abbauen von Wörtern und Sätzen,
Lückenlesetexte,
Wortveränderung durch Wechseln des Anlautes und Auslautes,
Reimwörter
Buchstabieren der Wörter, Tempo steigern – dann erst zusammenlauten
Lesedomino
Bild – Wort- u. Satzzuordnung,
Kasperlsätze, Schlangensätze, ....
Lesepuzzle
Malgeschichten
Lesefrühstück
Sprachspiele
Wort- und Satzbauteile
Blitzlesen
Kreuzworträtsel
Fragen zu Texten
Einführung von Satzzeichen
Gliederung von Texten
3. Schreiben:

Buchstaben, Ziffern und Zeichen in der österreichischen Schulschrift aus der Vorstellung
gut lesbar schreiben können.
Einfache Sätze aufschreiben können.
Uns ist wichtig:
 gefälliges Schriftbild
 Fähigkeit, lauttreu zu schreiben
 Druckschrift und Schulschrift miteinander vergleichen
Lehrmittel + Fördermaterial:
Schulung der Grob- und Feinmotorik durch Fingerspiele, Lockerungsübungen, Buchstaben aus
Knete formen, Ertasten der Buchstaben (Sandpapier), Schwungübungen, Papier reißen,
Sandkasten, Luftschreiben, Tastschreiben, Körperschreiben,....
Buchstabendiktate, Dosendiktate, Laufdiktate, Partnerdiktate,
Abschreibübungen, beim Schreiben leise mitsprechen, Blickwörter,
Druckschrift und Schreibschrift gemeinsam anbieten. Z. B. Druckschrift ist Leseschrift –
Schulschrift ist Schreibschrift.
4. Rechtschreiben, Texte verfassen:
Erwerb und Sicherung eines begrenzten Wortschatzes und Anwendung in einfachen Sätzen und
kurzen Geschichten.
Uns ist wichtig:
 “Merkwörter“ sicher anwenden können
 vom einfachen Satz schrittweise zum erweiterten Satz führen
 Erkennen und Anwenden von . ! ? ,
 Großschreibung am Satzanfang
 Erkennen der Namenwörter
Lehrmittel + Fördermaterial:
Wörterkiste, Auf- und Abbauen von Wörtern und Sätzen, fehlende Buchstaben ergänzen,
Buchstabensuppe, Schüttelsätze, Lückentexte, diverse Lese- und Rechtschreibspiele, weitere
Punkte siehe „Schreiben“.
Schlussbemerkung: Der Bereich „Sprechen – Lesen – Schreiben“ ist für uns DER Schwerpunkt
der 1. Klasse. Er ist Hauptbestandteil eines jeden Schultages. Verknüpfung mit SU, LÜ, ME,
BE.

Zielsetzungen – Mathematik:
° Aufbau der natürlichen Zahlen bis 30
° Rechenoperationen mit + und –
° Additives Ergänzen und Zahlzerlegungen
° Größen: €, m, kg, l
° Einfache Rechengeschichten
° Geometrie - Erkennen der Grundformen, Raum – Lagebeziehungen
Uns ist wichtig:
 Zuordnung Menge und Zahl,
 Orientierung im Zahlenraum
 Sicheres Anwenden der Rechenzeichen
 Kopfrechnen
Lehrmittel + Fördermaterial:
Legeplättchen, Würfel
Magnetmaterial
Finger als Rechenhilfe
Div. Rechenspiele und Rechenhilfen ( Rechenmaschine, Perlenketten,
Zahlentafel,...)
LÜK
Viele Kinder haben noch keine Zahlvorstellung und sind daher sehr lange auf ihre Finger und
andere Rechenhilfen angewiesen.
Wir legen großen Wert darauf, dass die SchülerInnen selbstständig Lösungswege und –
strategien finden, um zum Ziel zu gelangen.

Förderunterricht
Für uns ist die „herkömmliche Förderstunde“ eine wichtige und wertvolle Unterrichtseinheit,
die uns die Möglichkeit schafft, in kleinen Gruppen auf besondere Defizite und Bedürfnisse
einzelner Kinder einzugehen. Manchmal ist es auch notwendig, Lernrückstände (Krankheit,
Schlamperei, fehlende häusliche Hilfe, Lernschwäche) auszugleichen.
Manche Lernspiele und Übungsmaterialien lassen sich besonders gut in der kleinen Gruppe der
Förderstunde einsetzen.

Konzept für Fördermaßnahmen - 2. Schulstufe
Sachunterricht:
„Ich“ im Kreise meiner Mitschüler- Ich spüre mich-
Ich entdecke mich- Ich wertschätze mich
 Lehrausgänge in den Wald, zum Wasser usw.
 Kommunikationsspiele
 Interaktionsspiele
 Lehrausgänge –
 verschiedene Berufe
 Zusammenarbeit mit den Eltern
vorgegebene Themen (lt. Lehrfach) werden vertieft – mittels Literatur, Bildern,
Arbeitsblättern und vor allem Material, das von den Schülern mitgebracht wird;
 Gruppenarbeiten nach Dr .Heinz Klippert –
 Sprechübungen,
 Hörübungen
 Diskussionen;

Deutsch/Lesen/Schreiben:
Besondere Textauswahl, um das Interesse und die Kreativität der Kinder zu wecken
 Gedichte
 Reime
 Unsinngeschichten
Förderung der genauen Beobachtung und des Ausdrucks
 Bildbeschreibungen
Förderung des Ausdrucks der Gefühle (Körpersprache), verbunden mit Erweiterung der
sprachlichen Kompetenzen
 Kärtchen f. RS –Schulung der opt. Wahrnehmung und Merkfähigkeit
 Zeitabläufe strukturieren
 RS-Frühstück
 Tagebuch

Mathematik:
Erarbeitung des 1x1 mit kreativen Mitteln
 Kartenquartett basteln
 Paare basteln
 Bastelaufgaben
 Zeichnungen
Sachaufgaben spielerisch erarbeiten
 Rollenspiel
 Verwendung von Kartongeld
 Zeichnungen
 Praktische Übungen
Zahlenraum 100 erarbeiten und festigen
 Zahlentafel basteln
 Lehrmaterialien einsetzen
 Kreisspiele mit wechselnden Rechenaufgaben

Bildnerische Erziehung:
Förderung der Kreativität
 Verwendung verschiedener Materialien
Schulung des (der)-Farbempfindens-Raumgestaltung-Genauigkeit-Toleranz
 Besprechung der Zeichnungen
Stärken und Schwächen eines Kindes
 Sozialer Aspekt

Leibesübungen:
Schifahren-Eislaufen-Schlittenfahren-Eislaufen-Schwimmen
 -Schwerpunkte saisonabhängig
 -Kennenlernen verschiedener Sportarten
Spüren der eigenen Grenzen
 Erspüren des eigenen Körpers
Freude –Lust-Ausdauer-Ehrgeiz-Erschöpfung-Enttäuschung
 Gefühle durch körperliche Erfahrungen kennenlernen

Musikerziehung:
Chorsingen
 Aufeinander hören
 sich aufeinander verlassen,
 sich vertrauen
Erlernen eines Instrumentes
 feinmotorische Fähigkeit wird gefördert
 Hörübungen
 Gruppenerfahrungen
 Aufführungen

Förderkonzept 3. Schulstufe
Deutsch / Lesen / Schreiben
Als oberstes Ziel des Deutsch-Unterrichtes für die 3. Schulstufe sehen wir die Aufgabe, die
Schüler/innen- unter besonderer Berücksichtigung ihrer individuellen Lernvoraussetzungin
ihrer Bereitschaft zur zwischenmenschlichen Kommunikation im verbalen und schriftlichen
Bereich zu fördern , ihre Kenntnisse im Schriftspracheerwerb zu vertiefen und zu verbessern .
Besonderes Augenmerk legen wir auf die weitere Anbahnung der Teamfähigkeit (z. B.
gemeinsam Merkstoff aus einem Sachtext herausarbeiten und präsentieren können).
Die stofflichen Schwerpunkte auf dieser Schulstufe in Deutsch/ Lesen/ Schreiben und
Mathematik sehen wir in den unten angeführten Teilbereichen.

Lehrstoff
Deutsch, Lesen, Schreiben
 Rechtschreiben
 Absichern eines begrenzten Wortschatzes
 Anwendung von Rechtschreibregeln
 Sichere Anwendung von Satzzeichen

Sprecherziehung
 aufmerksames Zuhören
 zunehmende Sicherheit im Gebrauch der
 Standardsprache
 Erlebnisse in zeitlich richtiger Reihenfolge
 erzählen können
 Gesprächsregeln einhalten

Verfassen von Texten
 Bildfolgen sprachlich ausformulieren
 Erlebnisse folgerichtig und lebendig aufschreiben
 Beschreibung von Gegenständen und Handlungen
 Einladungen gestalten

Sprachbetrachtung
 Erkennen folgender Wortarten
 (Nomen, Verb, Adjektiv, Pronomen)
 Satzarten
 (Aussagesatz, Fragesatz, Rufsatz)
 Zeitenbildung
 richtiges Anwenden der Fälle

Lesen
 Lesegeschwindigkeit steigern
 sinnerfassendes Lesen trainieren
 richtig betontes, ausdrucksstarkes Lesen üben
 Lesemotivation durch ansprechendes Lesematerial steigern

Mathematik
In Mathematik sollen die Schüler/innen in der 3. Schulstufe weitere grundlegende
mathematische Techniken erwerben und anwenden lernen. Weiter sollen sie die praktische
Nutzbarkeit der Mathematik erfahren. Besonderes Gewicht legen wir auf die Entwicklung des
logischen Denkens und des Problemlöseverhaltens.
 Erweiterung des Zahlenraumes unter besonderem Augenmerk auf den Stellenwert 
 Ausbau der Grundrechnungsarten
 (Kopfrechnen)
 Einführung des schriftlichen Rechnens
 Einführen von Maßeinheiten und Herstellen von Maßbeziehungen
 Sachaufgaben lösen
 Hantieren mit Zeichengeräten üben
 räumliches Vorstellungsvermögen üben

Lehrmittel, Fördermaterial
 Stationenbetrieb, Kreuzworträtsel, Wörterpuzzle, Tastwörter, Laufdiktate, Schleichdiktate,
Drehdiktate, Partnerdiktate, Wörterkartei, Wörterheft, Arbeitsblätter zum jeweiligen Thema,
Rechtschreibfrühstück, LÜK-Kasten,
 Wörter üben am Computer;
 Gesprächskreis, Rucksackpacken,
 Stille Post, Frage-Antwortspiele, Tonbandaufnahme,
 Gedichte
 vor Publikum (Theater, Adventfeier, Weihnachtsfeier) sprechen, Alltagssituationen sprachlich
ausformulieren;
 Bildmaterial, Wortschatzräder, Ausdruckssammlungen, Vorlesen und Einprägen guter
Formulierungen;
 Wortkasten, Wörterspiele, LÜK-Kasten,
 Arbeitsblätter;
 Blitzleseübungen, Blickspannenübungen, nach Stoppuhr lesen,
 Lückentexte, Lesefragen,
 Computerlernspiele: Der kleine Lesedrachen, Leserätsel
 Lesefrühstück,
 Besuch der Gemeindebibliothek
 Klassenlektüre,
 Weiterführung des Bücherheftes
 LÜK-Kasten, Arbeitsblätter,
 Computerspiel: Rechnen mit Rudi
 1x1 Spiele, Logikspiele,
 Zahlenlatte,
 Rechengeld, Gewichte, Metermaß
 TZ-Dreieck, langes Lineal
 Körper

klassenübergreifender Förderunterricht
Ab September 2006 wollen wir probeweise die Förderstunde klassenübergreifend nach den
Förderbereichen Rechtschreiben (Aufsatzunterricht), Lesen und Mathematik gestalten. Sollte
diese Art der Förderung sich als positiv für die Schüler herausstellen, (mehr Stunden für den
einzelnen Schüler, anderer Lehrer geht ein „Problem“ anders an ...) wollen wir dies im Rest des
Jahres immer wieder blockweise nach Bedarf einsetzen.
Auch wir stellen fest, dass unsere Schüler sehr oft Defizite im sozialen Bereich aufweisen.
Für dieses Schuljahr haben wir folgende Schwerpunkte festgelegt:

Miteinander kommunizieren:
Grüßen, sich entschuldigen, höflicher Umgangston;

Probleme lösen:
Probleme verbal und nicht mit Schlagen lösen lernen

Selbstständigkeit, Selbstwertgefühl:
Die Schüler werden angehalten und darauf hingewiesen, dass sie für ihr Tun und die daraus
resultierenden Folgen selbst verantwortlich sind.
Geeignete Mittel dafür: Partnerarbeit, Gruppenarbeit, Rollenspiel, Kinder als Helfer für Kinder.

Konzept für Fördermaßnahmen – 4. Schulstufe
Deutsch:
Zielsetzungen: Lehrplan:
1. Sprechen:
1. In bewusster Gestaltungsabsicht erzählen, andere informieren
2. Aufmerksam zuhören,
3. Verschiedene Sprechhandlungssituationen sprachlich bewältigen
4. Erweitern der Gesprächsregeln und der Gesprächstechnik
Lehrmittel - Fördermaterial:
5. Gedichte vortragen, Kinderreime aufsagen, Zungenbrecher, Rollenspiele,
6. Theaterstücke einlernen und vorführen zu bestimmten Anlässen ( Advent, Weihnachten,
Schulabschluss,..)
7. Bücher lesen und deren Inhalt vor der Klasse wiedergeben, Sachinformationen zu einem
Thema sammeln, auswerten und vortragen,
8. Gesprächskreis ( den anderen besser zuhören, seine eigene Meinung vertreten und
begründen können,..)
9. Sachunterrichtsthemen und aktuelle Begebenheiten werden in den Sprechunterricht
miteinbezogen,
10. Ziel für die 4. Klasse: An einem Gespräch teilnehmen, den anderen zuhören und eigene
Vorstellungen und Gedanken wiedergeben können
2. Lesen:
Zielsetzung:
11. Förderung und Festigung guter Lesegewohnheiten
12. Ausweitung der Inhaltserschließung und des Textverständnisses
13. Steigerung der Lesefertigkeit
Lehrmittel - Fördermaterial:
14. Arbeit mit der Klassenbücherei, mit Sachbüchern und Nachschlagewerken
15. Lesen, Vortragen und Auswendiglernen von Gedichten und Geschichten
16. Informationen auswerten und anwenden
17. Den Verlauf einer Handlung, einer Erzählung durch spielerische und pantomimische
Darstellung wiedergeben
18. Blitzlesen. Kasperlsätze, Schlangensätze
19. Lesefrühstück
3. Verfassen von Texten:
Zielsetzung:
20. Übungen zum Verfassen von Texten
21. Gedanken möglichst klar, genau und folgerichtig sprachlich darstellen
22. Texte gemeinsam erarbeiten
23. Texte verfassen
Lehrmittel - Fördermaterial:
24. Bildmaterial:
25. Bildfolgen und Textteile ordnen und ergänzen, Anfang, Höhepunkt und Abschluss von
Texten erkennen und formulieren
26. Treffende Wörter finden, die entsprechende Zeitform wählen,
27. Texte zu einem gemeinsamen Erlebnis, zu sachunterrichtlichen Themen in kleinen
Gruppen oder im Klassengespräch erarbeiten
28. Reizwörtergeschichten, Dialoge, Briefe verfassen
29. Sachtexte durchgliedern, das Wesentliche herausfinden und wiedergeben
4. Rechtschreiben:
Zielsetzung:
30. Erarbeitung und Sicherung eines begrenzten Wortschatzes
31. Von rechtschreibmäßig gesicherten Wörtern zur Schreibung anderer Wortformen bzw.
anderer Wörter gelangen
32. Besonderheiten der Rechtschreibung
Lehrmittel - Fördermaterial:
33. tägliches Rechtschreibfrühstück
34. Dosendiktate, Laufdiktate, Partnerdiktate
35. Übungen zum Erwerb einer möglichst geläufigen Nachschlagetechnik im Wörterbuch
36. Wöchentliche Ansagen, auf die sich die Schüler vorbereiten können
37. Arbeit mit der Wörterkartei, LÜK- Kasten, Arbeit am Computer
5. Sprachbetrachtung:
Zielsetzung:
38. Wortarten unterscheiden und mit der deutschen Fachbezeichnung Satzglieder durch die
Verschiebeprobe ermitteln können
39. benennen können
40. erste Einsichten in Wortbildung und Wortbedeutung gewinnen
Lehrmittel - Fördermaterial:
41. mit Satzstreifen arbeiten
42. Ausgebaute Sätze verkürzen, kurze Sätze durch Ergänzungen erweitern
43. Übungen zur Unterscheidung der Vergangenheitsform beim mündlichen Erzählen und in
schriftlichen Erzählungen
44. Wörter sammeln, die zu einem Wortstamm gehören, sinnverwandte Wörter sammeln

Lehrstoff - Mathematik
45. Erweiterung des Zahlenraumes bis 100 000,
46. in Grobstruktur bis zur Million
47. Kopfrechnen: Abschätzen des Ergebnisses durch überschlagendes Rechnen,
48. Einschranken, Runden von Zahlen
49. Schriftliches Rechnen (Addition, Subtraktion, Multiplikation mit zweistelligem
Multiplikator, Division mit zweistelligem Divisor)
50. Maßumwandlungen (Längenmaße, Gewichtsmaße, Zeitmaße, Hohlmaße, Flächenmaße)
51. Umfangsberechnungen von Rechteck und Quadrat
52. Flächeninhaltsberechnungen (Rechteck, Quadrat, Berechnung zusammengesetzter
Flächen)
53. Bruchzahlen (Halbe, Viertel, Achtel)
54. Messen und Zeichnen von Strecken
55. Zeichnen von Winkeln, Rechtecken, Quadraten
56. Symmetrie, Spiegelungen
57. Benennen und Beschreiben geometrischer Körper
58. Lösen von Rechenoperationen in Sachaufgaben

Lehrmittel, Fördermaterial
59. Herstellen von Zahlenstreifen
60. Lük – Kasten
61. Rechengeld
62. Computerspiele (z. B. “Rechnen mit Rudi”)
63. Spectra - Lernspiele
64. Meterstab, Maßband, Gewichte, Waagen, Spieluhr, Gefäße
65. Legen von a und m⊃2; im Schulhof
66. Konstruieren von Rechtecken und Quadraten, Nachziehen des Umfangs
67. Bemalen der Flächen
68. Ausschneiden von verschiedenen Flächen
69. Legematerial
70. Arbeit mit dem Geodreieck
71. Fächerübergreifende Übungen (BE: Abklatschtechnik, Spiegelbilder, D: Spiegelschrift)
72. Anschauungsmaterial: Geometrische Körper
73. Computerspiele, Arbeitsblätter, Zeichnen der Rechenoperationen

Konzept für Fördermaßnahmen - Schwerpunkt BE
Dieser Unterricht soll dem Kind ermöglichen:
 durch bildnerische Aktivitäten Freude und Erfolg zu erleben
 bei der praktischen Arbeit vermehrt zu experimentieren
Teilbereiche: Grafik, Malerei, Plastik/Objekt und Raum (Verknüpfen)
Angeknüpft an das kindliche Neugierverhalten soll die kindliche Ausdrucksform aufgegriffen,
vielfältig abgewandelt und erweitert werden.
Werkmittel und Techniken sind Gestaltungsmittel!
1. Grafik:
Übergang vom Kleinkind zum Schulkind geschieht nahtlos durch Alltagserfahrungen.
Erlebnisse werden zu Papier gebracht (Themen aus der Umwelt).
Bleistift, Faserstifte, Kugelschreiber, Füllfeder, Kohle, Pinsel und Farbe, Wachskreiden,
Druckgrafiken
2. Malerei:
Technisches und künstlerisches Verfahren
Werkzeuge: Außer verschiedenen Pinseln sollen auch „ungewöhnliche Werkzeuge“
Verwendung finden: Schaumgummi, Kartonstreifen, Holzstücke, Stoffbällchen, geknetetes oder
gerolltes Papier,...
Leimfarben, Naturfarben (ausgekochte Zwiebelschalen, rote Rüben, Spinat)
Fingermalen (mit Leimfarben), großflächiges Malen (zu Musik und Rhythmus), Flächen
ausmalen, Pinseldruck, deckend und lasierend malen, Farben verrinnen lassen, mischen, Farben
wahrnehmen (Farbdifferenzierung, Helligkeit, Leuchtkraft)
3. Plastik / Objekt und Raum:
Formen, Verformen mit Ton (Gips, Wachs, Papiermaché). Eigenschaften „ergreifen“, erkennen,
beschreiben
Veränderungsmöglichkeiten: kneten, klopfen, drücken, rollen, ziehen, biegen, einritzen,...
Bauen: Konstruktives Verfahren zur Herstellung von plastischen Gebilden im Gegensatz zum
Formen (Papiermaché, Blech, Karton,... )
Fotografie: Überarbeiten von Fotos (Deutung, Veränderung)
Spiel und Aktion: Sensibilisierung der Wahrnehmung (Tasten). Pantomime – Körpersprache

Fertige Arbeiten werden als Kunstbetrachtung wertfrei besprochen!
Lehrplan:
Dieser Unterricht soll dem Kind ermöglichen:
 in einer offenen, partnerschaftlichen Atmosphäre sein schöpferisches Potential voll zu
entfalten
 durch bildnerische Aktivitäten Freude und Erfolg zu erleben
 durch vertiefte Auseinandersetzung mit ausgewählten Inhalten der einzelnen
Fachbereiche des Pflichtgegenstandes persönliche Schwerpunkte zu setzen
bei der praktischen Arbeit vermehrt zu experimentieren
 durch Ausstellungen, Aufführungen, Aktionen, Projekte in der Schulgemeinschaft und
über den engeren Bereich der Schule hinaus wirksam zu werden und dadurch erhöhte
Handlungskompetenz zu gewinnen

Inhalte:
Arbeiten, die einen höheren Zeit- und Organisationsaufwand erfordern, Arbeit in Kleingruppen
( Großplastiken, Körper und Objektbemalungen, großflächiges Malen, Herstellen eines
Videofilms, Fotografie, Siebdruck, Wandmalereien, Feste, Projekte
gemeinsam an einem Bild malen, Melodien grafisch oder malerisch umsetzen
Atelier-, Museums- und Werkstattbesuche, Lehrausgänge zu Objekten, Bauten und Anlagen
Einladung von Fachleuten

Unverbindliche Übung: Bildnerisches Gestalten
In diesem Unterricht arbeiten wir nur mit der Hälfte der Klasse.
Dadurch entsteht eine sehr offene, partnerschaftliche Atmosphäre, in der die einzelnen Schüler
mehr Gelegenheit haben, sich zu Wort zu melden. Sie können ihre Vorschläge und Anregungen
den anderen besser mitteilen.
Der Lehrer hat für den einzelnen Schüler viel mehr Zeit.
Wir versuchen den Kindern zu vermitteln, dass wir an ihre Fähigkeiten glauben und sie in ihren
Fortschritten unterstützen wollen. Wir können den Schülern noch gezielter Mut machen, ihren
eigenen Weg zu finden, wie sie sich am besten künstlerisch ausdrücken können.
Wir schulen ihre Wahrnehmung, in dem wir Objekte, die wir später zeichnen oder malen, ganz
bewusst betrachten.
Weg von der Oberflächlichkeit hin zu einer bewussten Wahrnehmung.
Die Kinder bekommen die Möglichkeit, Objekte anzufassen, um sich so in die jeweilige
Materie total hineinzuversetzen.
Wir nehmen zum Beispiel Früchte mit in die Klasse. Die Schüler befühlen die Früchte,
betrachten sie von verschiedenen Seiten, stellen sie zu einer Gruppe zusammen, um sie
anschließend zu zeichnen.
Wir gehen mit den Kindern in den Schulgarten, „begreifen“ Bäume , erfühlen die
unterschiedlichen Strukturen einer Rinde, besprechen die Art, wie sich der Baum verzweigt, wie
die Blätter geformt sind. Wir gehen in die Tiefe und versuchen uns in einen Baum hinein zu
denken: “Ich bin dieser Baum“.
Wir riechen an Blumen, betrachten ihre Farben,...
Wir setzen uns in den Schulhof, schauen uns die Pfarrkirche an und zeichnen sie.
Wir besuchen Museen und Ausstellungen. um sie für künstlerische Werke und Betrachtungen
anzuregen.
Auch ein sonst lernschwaches Kind liefert tolle Bilder und kann endlich gelobt werden.
Ein ehrlich angebrachtes Lob seitens des Lehrers stärkt das Selbstbewusstsein eines solchen
Kindes. Es erfährt Anerkennung und Wertschätzung.
Jedes Kind soll seinen eigenen Weg finden, wie es ein Thema bildnerisch bearbeiten möchte.
Hier können sie ihre Kreativität und ihre Phantasie einbringen und ausdrücken .
Die Konzentrationsfähigkeit, die Ausdauer, das genaue Visualisieren wird dadurch erheblich
gefördert. Die Schüler können sich frei entfalten und spüren keinen Leistungsdruck.
Wir schaffen ein geeignetes Umfeld, in dem wir ruhige, meditative Musik im Hintergrund
spielen. In der Klasse ist es sehr still, denn die Kinder arbeiten äußerst konzentriert, wenn sie
sich intensiv mit einer Sache beschäftigen.
Die Kinder lernen im Laufe der Jahre, völlig abzuschalten und sich ganz in ihre Arbeit zu
vertiefen.
Wichtig ist uns Lehrerinnen auch, dass wir den Schülerarbeiten unsere Wertschätzung
entgegenbringen.
Wir präsentieren ihre Arbeiten, in dem wir sie in der Klasse oder in unseren Pausengängen
aufhängen. Im Schuleingangsbereich werden auch laufend Bilder aus den verschiedenen
Klassen ausgestellt.
Wir beteiligen uns an Mal- und Zeichenwettbewerben. Die Prämierungen erfolgen meistens im
großen Turnsaal, in dem sich alle Klassen versammeln.
Einige Klassen haben schon tolle Preise gewonnen.
Diese Wettbewerbe sind oft ein lohnendes Ziel für unsere Schüler, auf das sie mit Freude und
Eifer hinarbeiten. Es ist schön für uns mit an zu sehen, wie sehr sich die Schüler über eine
Auszeichnung freuen und wie viel Stolz sie dabei empfinden.
Im Elterngespräch beim Klassenforum besprechen wir, wie wichtig es uns ist, dass die Schüler
in diesen Stunden die Möglichkeit haben, ohne Druck und der möglichen Angst, zu versagen,
ihrer Kreativität und ihrer ganz persönlichen Auseinandersetzung mit der Umwelt Raum zu
geben.
Was wir Lehrerinnen sehr bedauern, ist die Tatsache, dass wir leider höchstens in den ersten
beiden Schuljahren die Möglichkeit bekommen, das Fach: Unverbindliche Übung:
Bildnerisches Gestalten, zu unterrichten. Wir sind der Meinung, dass die Schüler in diesem
Gegenstand genauso viel „lernen“, wie zum Beispiel in der unverbindlichen Übung:
Musikerziehung.
Kreativität, Ausdauer, Freude am Arbeiten, Begeisterungsfähigkeit, Gemeinschaftssinn
fördernd, .....das alles beinhaltet und fördert auch ein bildnerisches Arbeiten.
Bildnerische Erziehung aktiviert und stärkt die kognitiven, emotionalen, kreativen, motorischen
und sozialen Fähigkeiten unserer Schulkinder.

Schwerpunkt Leibesübungen
Allgemeine Ziele:
 Freude an der Bewegung wecken
 Entwicklung eines Leistungswillen
 Verbesserung von Bewegungsauffälligkeiten
 Verbesserung des Körperbewusstseins, der Koordination und Bewegung
 vielseitiges Spielvermögen entwickeln
 Anregung zur sinnvollen Freizeitgestaltung

Spezielle Ziele:
Grundtätigkeiten:
 Laufen: Steigerung der Ausdauer ( Alter in Minuten) und der Schnelligkeit ( Staffeln,
60m Läufe….)
 Springen: persönliche Steigerung im Hochsprung und Weitsprung
 Werfen/ Fangen: Weitwerfen
 Rollen: Rolle vorwärts und rückwärts
 Beherrschen von Handstand und Rad
 Geräteturnen: Grätsche/ Hocke über Bock und Kasten, Reck: Felgeaufschwung
 verschiedene Spiele zur Schulung des Regelverhaltens
 Tanz: rhythmische Gymnastik
 Schwimmen: Erlernen des Brustschwimmens zur eigenen Sicherheit, Tauchen,
Schwimmfest als Projekt vor Schulschluss
 Schilauf: Erlernen der Schitechnik
 Eislauf: Erlernen des Vorwärtslaufens und Bremsens
 Tennis: Projekt in Zusammenarbeit mit dem ÖTV zum Kennenlernen einer für die
meisten Kinder neuen Sportart

Schwerpunkt Musikerziehung
An unserer Schule besteht die musikalische Förderung schon seit vielen Jahren.
In jeder Schulstufe gibt es eine Klasse mit musikalischem Schwerpunkt.
Musik macht – wissenschaftlich erwiesen – Kinder klüger und begabter.
Sie fördert die gesamte Persönlichkeit.
Sie entfaltet die
 kognitiven,
 emotionalen,
 psycho-motorischen,
 kreativen und
 sozialen Fähigkeiten.

Die musikalische Förderung erfolgt durch
a) tägliches Singen im Klassenverband und zusätzlich einmal wöchentliches Singen im
Schulchor.
Nicht nur die Musikalität wird geschult, auch das soziale Lernen (Rücksichtnahme auf
einzelne und die Gruppe), das Aufeinanderhören und die Gemeinschaft werden gefördert.
Die Wahrnehmungs- und Konzentrationsfähigkeit wird gesteigert.
b) die Möglichkeit, im Klassenverband Blockflöte zu erlernen und im
Ensemblespiel gemeinsam mit anderen zu musizieren und aufeinander zu hören.
c) Bewegung zum Lied und Erlernen verschiedener Tänze.
Viele kinesiologische Übungen werden auf diese Weise spielerisch durchgeführt.
d) die Aufführung von Theaterstücken.
Durch das Sprechen vor einem Publikum wird das Selbstbewusstsein und die
Persönlichkeitsentwicklung gestärkt.
Diese Sprecherziehung führt auch zu einer Erweiterung der Sprachfähigkeit bei allen
Kindern.
Da es öfters kleine Auftritte gibt, werden auch die Eltern in das schulische Geschehen stärker
miteingebunden. Diese fühlen sich der Schule sehr verbunden und helfen gerne mit.

Förderung im Bereich des „Sozialen Lernens“
Das Erlernen sozialer Fähigkeiten erfolgt im Unterricht fächerübergreifend .
Es obliegt der Lehrperson, wie viel Unterrichtszeit sie dafür verwendet.
In Anbetracht der immer größer werdenden Anzahl von „verhaltensauffälligen Kindern“ wird
die Zeit, die wir für das Erlernen sozialen Fähigkeiten brauchen, immer nötiger.
Zu Beginn der Schulzeit sind bestimmte Grundprägungen bereits abgeschlosssen. Der Auszug
aus dem Kindergarten in die Welt der Schule ist mit Unsicherheit und Angst verbunden. In
dieser Zeit sind die Eltern und die Lehrperson sehr wichtig, sie verkörpern Halt und Bindung
und stellen einen sicheren Rahmen dar.
In der 1. Klasse wird daher der „spielerischen“ Persönlichkeitsentwicklung großer Raum
gegeben:

1.) Beziehung zu sich selbst
 sich spüren – Sensibilisierung der Eigenwahrnehmung
 sich wahrnehmen – innere Vorgänge bei sich selbst erkennen
 sich annehmen – positive Gefühle gegenüber der eigenen Person entwickeln
 sich entdecken – positives Selbstkonzept entwickeln
 sich wertschätzen – positive Gefühle den eigenen Fähigkeiten gegenüber zeigen können
Bei Aufzählung dieser Punkte müssen wir als Lehrer sehr im Auge behalten, dass wir durch
spezielle Förderungen (z.B. Legasthenie , Sprachheillehrer, Beratungslehrer usw.) ständig unser
Augenmerk auf die Defizite des Kindes richten. Wer Kinder ständig darauf hinweist, was sie
nicht können, den darf es nicht wundern, wenn sie sich als „Ansammlung von
Unzulänglichkeiten“ empfinden.
Das spielerisch –konkrete Erkunden von Wirklichkeit, wonach das Begreifen über das Greifen,
das Erfassen von Fassen kommt, bleibt auch in der Schule ein wichtiges Prinzip.
Das gilt gleichermaßen für die körperbezogenen Entwicklungsaufgaben. Nur ein Kind, das
seinen Körper akzeptiert, kann sich auf abstrakte Lernvorgänge einlassen.
„Das Verstehen setze das Stehen voraus“, so wurde es schon von Pestalozzi formuliert.
Kinder brauchen Erfolgserlebnisse, das Gefühl, etwas zu können, etwas aus eigener Kraft zu
leisten. Hier gilt es anzusetzen !!

Wer bin ich? ---- Spiel- und Lernvorschläge
 Ich stelle mich vor
 Das bin ich –Steckbrief
 Wie ich mich fühle : Lehrer beginnt: “Wenn du hinfällst, wie fühlst du dich?“ Er wirft
den Wollknäuel einem Kind zu. Dieses antwortet und wirft weiter.
 Blindenführen
 Mein Bilderbuch: Jedes Kind stellt ein eigenes Bilderbuch über sich her mit
verschiedenen Informationen.
 Wie ist es, wenn…..? die Kinder sitzen im Kreis. Lehrer gibt Situation vor: z.B. Wie ist
es, wenn die Oma dich umarmt?, Wie ist es, wenn deine Mutter dir einen Kuss gibt?,
etc. Im Gespräch kommt es darauf an, dass die Kinder merken, jeder Mensch empfindet

in derartigen Situationen anders.
 „Was ich schon alles kann!“: Kinder stellen ihre Stühle kreisförmig auf und setzen sich
vor ihre Stühle auf den Boden. Jedes Kind darf nun erzählen: „Als ich ein Baby war,
konnte ich aus der Flasche trinken.“ Das Kind steigt jetzt auf den Stuhl und erzählt
weiter: “Jetzt kann ich schon Fahrrad fahren. Seht euch alle an, was ich schon kann.“
In dieser Zeit gilt es vor allem der „Lust an der Bewegung“ Rechnung zu tragen.
Sie ist ein zentrales Merkmal in der Grundschulzeit. Nur in der äußeren Bewegung lernt ein
Kind, seine Sinne angemessen zu gebrauchen. Je mehr Sinne für eine Tätigkeit nötig sind, umso
interessanter wird sie für das Kind.
Sinne und Sinnestätigkeiten der Kinder werden aber zunehmend beschnitten und die Motorik
wird eingeengt.

2.) Bezug zum Du
 den anderen spüren - Interaktionsregeln und Kommunikationsregeln kennenlernen und
einhalten
 den anderen wahrnehmen – Verstehen der Bedeutung von Rückmeldungen in
Kommunikationsprozessen
 den anderen annehmen - destruktive und hilfreiche Rückmeldungen unterscheiden
können
 den anderen entdecken – Beziehungsprobleme direkt ausdrücken können
 den anderen wertschätzen – sich sachlich mit anderen auseinandersetzen können
Bei Aufzählung dieser Punkte wird uns Lehrer natürlich verstärkt bewusst, wie gegenläufig
die Entwicklung dazu verläuft. Durch die Zunahme der Medien nimmt die Dauer der
Gespräche in den Familien ständig ab, z.B. können Interaktionsregeln innerhalb der Familie
bei laufendem Fernseher kaum eingehalten bzw. von den Erziehenden eingefordert werden.
Umso stärker fällt uns die Aufgabe zu, den Kindern diese Kommumikationsprozesse
näherzubringen.
Aber woher die Unterrichtszeit nehmen ?????

Die anderen und ich ---Spiel- und Lernvorschläge
 Geschichten erzählen, vorlesen, z.B. mit Hilfe einer Handpuppe
 Rollenspiele
 Stimmungsbarometer basteln und damit Rückmeldungen geben
 Die Meckerkiste: Wer etwas nicht gut findet, sich ärgert, etc. kann das jederzeit
mitteilen, indem er sich auf die Meckerkiste setzt.
 Ball rollen:“ Versteckte“ Interaktionsregeln . Kinder sitzen im Kreis auf dem Boden.
Lehrer stellt Fragen, Kinder antworten z. B. Mit wem spielst du zusammen? Wer spielt
sonst mit wem? Wer lässt wen nicht mitspielen? Zusatzfragen: Warum ist das wohl so?
Was könnten wir ändern, besser machen?
 Ich nenne deinen Namen: Kreis – ein Kind geht in die Mitte, spricht ein anderes mit
dessen Namen an. Dieser Name soll in einem bestimmten Tonfall gesprochen werden,
um die Beziehungsebene zu kennzeichnen.
Regeln im Umgang miteinander sind sehr wichtig! Es soll aber nicht in ein starres Regelkorsett
ausarten. Vor allem verhaltensauffällige Kinder brauchen es, dass wir mit ihnen und zu ihnen
reden, um den Gründen für ihr Handeln auf die Spur zu kommen.

3.) Bezug zur Gruppe
 sich zuordnen - Regeln werden vereinbart und angenommen
 sich einordnen - Kinder akzeptieren einander und begegnen einander mit Wertschätzung
 sich artikulieren - Kommunikation ist offen und vielfältig, es wird ein konstruktives
Feedback gegeben und angenommen
 sich durchsetzen - die Klassenmitglieder fühlen sich für ihr Verhalten selbst
verantwortlich
Jedes Kind muss lernen, sich selbst in der Gruppe zu schützen, muss wissen, wie es sich in einer
persönlichen Gefahrensituation verhalten soll, wie es sich selbst schützen kann!
In den 4 Jahren der Volksschulzeit verändert sich der Blickwinkel des Kindes. Es begehrt
gegenüber Autoritäten auf und überprüft genau, ob Worte und Taten übereinstimmen. Das Kind
beobachtet, wie weit man gehen, ob und wie man Grenzen überschreiten kann. Ein Kind kann
sich die Freiheit nehmen, Grenzen zu überschreiten, weil es nur so erfährt, was richtig und was
falsch ist. Aber es muss auch lernen, die Verantwortung für sein Tun zu übernehmen. Somit
beginnt es, darüber nachzudenken, was ein Verhalten oder eine Handlung bei anderen bewirkt.

Förderung -----Zielsetzung
 welche Regeln des Miteinanders gelten an unserer Schule ?
 welche Regeln des Miteinanders gelten in unseren Klassen ?
 welche Regeln des Miteinanders gelten zwischen Schule und Elternhaus ?

Besonderer Förderunterricht für Kinder
mit nichtdeutscher Muttersprache

ZIELE:
Mündliches Sprachhandeln:
Texte verstehen und angemessen reagieren
Sich zu Gehörtem äußern
Erzählen und Mitteilen
 Sprachstrukturen
 Einfache Aussagen situationsadäquat machen
 Zeitstufen
 Wortveränderungen
 Anredefürwörter
 Strukturwörter
 Grammatische Übereinstimmung
 Wortschatz
 Wortbedeutung
 Alltagswortschatz
 Wortbildung
 Gehörschulung und Aussprache
 Gewöhnung an Intonation und Rhythmus der deutschen Sprache
 Artikulation
 Phonetische Übungen
 Bedeutungsunterscheidende Lautveränderung in Wörtern
 Lesen und weiterführendes Lesen:
 Erarbeitung der Buchstaben unterstützen
 Laut-Zeichenzuordnung
 Klanggestaltendes Lesen
 Ausspracherichtiges Lesen bearbeiteter und nicht bearbeiteter Texte
 Sinngestaltendes und hörerbezogenes Lesen vorgeübter Texte
 Sinnerfassendes Lesen (Festigung und Erweiterung des Wortschatzes, der
Sprachstrukturen)
 Selbstständige Auseinandersetzung mit verschiedenen Texten anbahnen
 Weiterführendes Schreiben
 Erarbeitung der Buchstaben unterstützen
 Verfassen von Texten (aktiver Wortschatz, Satz – und Textstrukturen)
 Rechtschreiben
 Satz als Sinneinheit erfassen
 Wortarten kennen lernen (Zeitwörter, Namenwörter, Wiewörter, Artikel, pers.
Fürwörter)

Durchführung:
 Im Klassenverband:
 Feste aus anderen Kulturen gemeinsam feiern
 Lieder und Tänze
 Gemeinsames Kochen besonderer Spezialitäten aus anderen Ländern
 Sprachaustausch unter den Kindern
 Parallel zum Religionsunterricht und integrativ:
 Spielerisches Kennenlernen der fremden Sprache und Kultur
 Leseübungen für die Lesefertigkeit und das sinnerfassende Lesen
 Schreibübungen bezüglich Rechtschreibung und Verfassen von Texten
 Grammatikalische Übungen
 Sprech- bzw. Hörverstehensförderung
Die SchülerInnen sollten mit verschiedenen Personen kommunizieren können und sich in
unterschiedlichen Situationen richtig verhalten.
Kommunikative Kompetenzen müssen gelernt und trainiert werden.
Die regelmäßige Einbettung von Übungen zur Sprachkompetenz hilft dabei, die Fähigkeiten
anzubahnen, zu üben und zu festigen.
Jede BFÖ-Stunde beginnt aus diesem Grunde mit einer Gesprächsrunde.

Mittel:
 Eigenmittel
 Abgeänderte Schulbuchmaterialien
 Deutsch-Karteien

Befähigung des Lehrers:
 Keine besondere IKL – Ausbildung

Einbindung der Eltern :
 Der Anteil von Kindern mit nichtdeutscher Muttersprache ist an unserer Schule
besonders hoch. Die unterschiedlichen Herkünfte treffen aufeinander, was sich im
Unterricht oft als sehr schwierig erweist.
 Elternarbeit findet statt, jedoch mit teilweise größeren Schwierigkeiten
 Durch die teilweise schlechten Deutschkenntnisse der Eltern ist ein Gespräch oft nur mit
einem Dolmetscher möglich (manchmal müssen Kinder, die die deutsche Sprache schon
sehr gut beherrschen für ein Gespräch als Dolmetscher herangezogen werden).

Betreuung für Kinder mit Lese- Rechtschreibschwierigkeiten
Diagnostik:
 Die Kinder werden in der ersten Klasse durch den Klassenlehrer beobachtet (auffällige
Kinder / Beobachtungsbogen)
 Austestung der Kinder durch den Klassenlehrer mit der Lese-Rechtschreibprobe
 Salzburger Lesescreening
 SLRT – durch den Betreuer für Lese-Rechtschreibschwäche

Förderung:
 Gespräch mit der Klassenlehrerin
 Gespräch mit den Eltern
 Erstellung einer Anamnese
 Entwicklung eines Förderkonzeptes abgestimmt auf das einzelne Kind:

Mögliche Förderungen:
Rechtschreiben
Buchstaben – Lautzuordnung
Übungen zur Lautstruktur (A in Apfel, Reime)
Wörter in Silben zerlegen
Übungen mit Vokalen, Um – und Zwielauten
Übungen mit stimmhaften und stimmlosen Konsonanten
Übungen zu lang u. kurzgesprochenem Selbstlaut
Übungen mit Wortteilen, Stamm-, Vor- und Nachsilben
Wörterkartei anlegen
Groß – und Kleinschreibung
Orthographische Übungen
Lesen
Buchstaben – Lautzuordnung
Silbensynthese
Wortauf- und –abbau
Mitlauthäufungen am Anfang
Mitlauthäufungen am Wortende
Spannende Geschichten mit Silbentrennung
Übungen am Computer (Lesepfeil)
Reime
Bild-Wort-Textzuordnung
Lesespiele (eigene Materialien)
Blitzleseübungen
Wörter werden immer länger
Sätze werden immer länger
Sinnerfassendes Lesen
Organisation des Förderunterrichtes:
 Zusätzliche Förderung am Nachmittag
 Elternarbeit: Die Kinder bekommen kurze Übungsaufgaben für vier Tage der Woche mit
nach Hause. Die Eltern werden gebeten als „Trainer“ die Aufgaben mit ihrem Kind
durchzuführen.
 Nach Rücksprache mit dem Landesschulinspektor für Sonderschulen findet der
 Unterricht nicht wie geplant in Doppelstunden mit vier bis sechs Kindern statt. Die
Kinder werden nach ihren Defiziten zusammengefasst (soweit als möglich)
 und in einer Wochenstunde in einer Gruppe von nur zwei bis drei Kindern gefördert.
 Rückmeldungen werden vom Klassenlehrer und auch den Eltern in regelmäßigen
Abständen eingeholt.

Mittel:
 Eigenmittel
 Karteikasten
 Materialien von Gero Tacke
 Sindi und Moro
 Materialien von Reuther-Lier
 Materialien von Kleinmann
 Verschiedene Lese-Rechtschreibspiele

Befähigung des Lehrers:
Akademielehrgang zum Betreuer für Kinder mit Lese-Rechtschreibschwäche.

Förderunterricht 2005/06
1. Stufe:
Förderstunde nach dem „herkömmlichen Muster“:
 Förderstunde ist Randstunde und wird vom Klassenlehrer gehalten.
 Förderung lernschwacher Schüler in DLS und M. Im 1. Halbjahr legen wir besonderes
Augenmerk auf Lautschulung, Buchstabenerwerb, Laut-Buchstaben-Beziehung,
Zusammenlauten. Im 2. Halbjahr, nach der Zahlenraumerweiterung wird auch M
verstärkt gefördert.
 Ausgleich fehlender Übung
 Schwerpunkt der Förderstunde ergibt sich aus dem Schulalltag
 In Kleingruppen Konflikte und Probleme aufarbeiten und mit den Kindern besprechen.
(Spiele)
Zusammenschau: Trotz vieler anderer Vorschläge machen wir immer wieder die besten
Erfahrungen mit dieser Form des Förderunterrichtes.
Besonders in der Schuleingangsphase finden wir es besser, wenn die Kinder keinen
Lehrerwechsel in der Förderstunde haben. Der Klassenlehrer kennt die Defizite und
Eigenheiten der Kinder am besten (Vertrauensbasis Kind – Lehrer schaffen).
2. Stufe:
Die Förderstunde wird auch hier überwiegend nach dem „herkömmlichen Muster“ gehalten.
Ein Versuch, den Förderunterricht einmal anders zu gestalten, wurde für 2 Monate gestartet:
 Förderstunde für die drei Parallelklassen zur gleichen Zeit(Randstunde).
 3 Schwerpunkte: Lesen, Sprache und Rechtschreibung, Mathematik
 Jeder Klassenlehrer förderte einen Schwerpunkt.
 Die Förderkinderkinder aus allen drei Klassen wurden je nach ihrem Förderbedarf der
Fördergruppe zugeordnet.
Erfahrungen: Es konnten mehrere Kinder gleichzeitig gefördert werden. Einige Schüler hatten
Probleme zu einem anderen Lehrer in einen ungewohnten Gruppenverband zu gehen.
Für den Lehrer ergaben sich Vergleichsmöglichkeiten.
3. Stufe:
Die Lehrer der 3. Klassen konnten aus stundenplantechnischen Gründen ein klassen- und
fächerübergreifendes Fördern nicht anbieten. Diese Art des Förderunterrichtes ist jedoch für das
Schuljahr 2006/07 (= 4. Klasse) fix geplant.
Daher erfolgt auch in diesen Klassen der Förderunterricht nach dem herkömmlichen Muster.
4. Stufe:
Zwei Klassen fördern nach dem herkömmlichen Muster.
Eine Klasse ( 4b ) arbeitet in „Förderblöcken“ mit einem bestimmten Schwerpunkt:
jeweils 3 Wochen Lesen, aufsatztechnische Übungen und Rechtschreiben, Mathematik.

Nahtstellen
VS
Kindergarten HS/AHS SPZ

Kindergarten:
 „Schulschnuppern“ für Vorschulkinder
 Persönlicher Kontakt zwischen Schule und Kindergarten
HS /AHS:
 Die Hauptschulen und das Privatgymnasium St. Rupert stellen sich den Eltern vor
 „Schnuppertag“ der 4. Klasse in der Hauptschule
 AHS : „Tag der offenen Tür“
SPZ:
 Enge Zusammenarbeit mit dem SPZ
 Beratungslehrer – Klassenlehrer – SPZ Leiterin
 Einladung der Volksschulkinder zu einer Theateraufführung
 Hilfestellung des SPZ bei der Überprüfung des SPF

Projektbeschreibung
Metazie l :
Musik
Teilziele:
a) Festlegung eines Grundliedschatzes, verbunden mit passenden Tänzen, für die gesamte
Schule, geordnet nach Jahreszeiten, Festen und anderen Anlässen
b) Erarbeitung dieses Grundliedschatzes in der Klasse
c) Gemeinschaftsförderung
d) Freude am gemeinsamen Singen und Tanzen
e) Erarbeitung eines zusätzlichen Liedschatzes für verschiedene Altersgruppen
f) Interkulturelle Tänze erarbeiten, um Verständnis für andere Kulturen zu fördern
g) Generationenübergreifendes Liedgut („Wie die Alten sungen“) erarbeiten, um gemeinsames
Singen in der Familie zu fördern

Maßnahmen:
ad a) Gemeinsames Durchforsten der bekannten Liedbestände und Erstellung einer
Liedersammlung
ad b) Die Lehrerkollegen unterstützen sich gegenseitig bei der Erarbeitung der einzelnen Lieder
( fächerübergreifender Unterricht, Fächertausch usw.)
ad c) Häufigeres Treffen der Schulklassen, um gemeinsam zu singen – organisatorisch nun
wesentlich einfacher durchzuführen
ad d) Gemeinsames Singen bei Feiern, Festen und diversen Anlässen
ad e) Kollegen derselben Schulstufe treffen eine weitere Auswahl von Liedern und Tänzen und
bringen sie den Kindern bei
ad f) Erarbeitung der Tänze mit gegenseitiger Unterstützung durch Kollegen
ad g) Eltern und Großeltern werden eingeladen, bei der Liederarbeitung teilzunehmen

Evaluation:
ad a) Jeder Lehrer ist im Besitz dieser Liedersammlung
ad b) Jede Klasse kann die Lieder singen
ad c) Gemeinsames Singen wird häufiger praktiziert
ad d) Zusammengehörigkeitsgefühl wird spürbar
ad e) Lied – und Tanzgut findet auch bei häuslichen Feiern z. B. Geburtstagsfeiern Anwendung
ad f) ev. Veranstaltung eines interkulturellen Tanzfestes
ad g) Gemeinsames Fest z.B. Kathreintanz mit Eltern und Großeltern; Singen in einer
Seniorengruppe oder Teilnahme an einer Feier im Altersheim

Verhaltensvereinbarungen
der Volksschule Markt Bischofshofen
Wenn man in einer Gemeinschaft gut miteinander auskommen will,ist es notwendig, sich an
Regeln zu halten. Jedoch nicht alles kann aufgeschrieben werden; deshalb gilt an unserer
Schule: Wir achten einander und verhalten uns so, dass keine Person oder Sache zu
Schaden kommt.
1. Schuleinlass ist um 7.40 Uhr. Nicht zu früh kommen! Freundliches Grüßen soll am Morgen
und nach dem Unterricht unseren gemeinsamen Schultag umrahmen.
2. Wenn ihr ruhig und ohne zu laufen die Garderoben erreicht habt, könnt ihr die Bekleidung
ordentlich an den Haken aufhängen. Schuhe und Patschen sollen immer am Rost stehen.
3. Nach dem Umziehen geht ihr in eure Klassen. Nun ist noch Zeit, die Schulsachen
herzurichten und mit Freunden zu plaudern.
4. In den Pausen verlasst ihr die Klasse nur, um die Toilette aufzusuchen. Haltet diese
bittesauber und geht anschließend wieder in eure Klassen zurück.
Bei Schönwetter geht ihr in Begleitung eurer Lehrerinnen und Lehrer in den Schulhof. Ihr dürft
euch auf der Asphaltfläche oder im Rasen aufhalten. Auch zurück in die Klassen werdet ihr
wieder geführt. Während der Pausen möglichst die Klassen lüften!
Auf Stiegen und Gängen immer rechts gehen , Stockwerke nur mit Erlaubnis wechseln!
5. Ein sauberes Schulhaus und freundliche Klassen gehören einfach zu unserer Schule.
 Die richtigen Abfallkübel benützen und keinen Müll hinterlassen!
 Absolutes Kaugummiverbot!
 Die Bankfächer aufräumen!
 Nach dem Unterricht die Sessel an die Tische schieben oder auf diese stellen!
Versucht miteinander ruhig zu reden und Lärm zu vermeiden. Im und vor dem Schulhaus nicht
laufen und raufen
. Unnötige Verletzungen sind die Folge.
6. Das Erbringen und die Kontrolle der Hausübungen durch die Eltern ist verpflichtend! Bei 10
fehlenden Hausübungen in Deutsch oder Mathematik werden die Eltern zu einem klärenden
Gespräch vorgeladen. Gleichzeitig erfolgt die Notenabstufung um einen Grad. Die fehlenden
Hausübungen müssen am Nachmittag in der Schule nachgeholt werden. Sollten diese
Maßnahmen erfolglos sein, muss vom Schulleiter nach § 48 SCHUG das Jugendamt verständigt
werden.
Um Störungen des Unterrichtes zu vermeiden, bitten wir die Eltern, Vergessenes während der
Pausen zu bringen und Gespräche mit Lehrpersonen in diesen zu führen. Wenn überhaupt, die
Kinder nur bis zum Schultor begleiten bzw. vor diesem wieder abholen.